Sicherheit im Bad: Mit diesen Hilfsmitteln Stürze vermeiden
Das Badezimmer ist für viele ein Ort der Entspannung – für Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist es jedoch oft der gefährlichste Raum im ganzen Haus. Nasse Fliesen, hohe Badewannenränder und fehlende Haltemöglichkeiten führen hier besonders häufig zu Stürzen.
Doch das muss nicht sein. Mit den richtigen Hilfsmitteln aus dem Sanitätshaus lässt sich das Badezimmer ohne großen baulichen Aufwand in eine sichere und komfortable Umgebung verwandeln. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Helfer für mehr Sicherheit im Bad.
1. Duschhocker und Duschklappsitze: Entspanntes Duschen
Langes Stehen unter der Dusche kann bei Kreislaufproblemen oder nachlassender Muskelkraft schnell anstrengend werden.
Duschhocker und Duschstühle: Sie sind flexibel einsetzbar, leicht und haben rutschfeste Gummifüße, die sicheren Stand auf nassen Fliesen garantieren. Achten Sie auf Modelle mit Rücken- und Armlehnen für maximale Stabilität.
Duschklappsitze: Diese werden fest an der Wand in der Dusche montiert und lassen sich bei Nichtgebrauch platzsparend hochklappen. Ideal, wenn die Dusche von mehreren Personen genutzt wird.
2. Haltegriffe: Sicherer Halt genau dort, wo er fehlt
Ein Handtuchhalter ist kein Haltegriff! Wer sich beim Aufstehen aus der Wanne an der falschen Stelle abstützt, riskiert Unfälle. Spezielle Haltegriffe sind für hohe Zugkräfte ausgelegt.
Wandmontierte Griffe: Werden fest verschraubt und bieten die höchste Sicherheit, z. B. neben der Toilette oder in der Duschkabine.
Saughaltegriffe: Ideal für Mietwohnungen oder für unterwegs, da sie ohne Bohren auf glatten Fliesen befestigt werden. Ein integrierter Sicherheitsindikator zeigt bei hochwertigen Modellen an, ob das Vakuum noch stark genug ist.
3. Badewannenlifter: Genießen Sie wieder ein Vollbad
Der Einstieg in die Badewanne wird mit zunehmendem Alter oft zu einer unüberwindbaren Hürde. Ein Badewannenlifter ist hier die perfekte Lösung. Dieses akkubetriebene Hilfsmittel wird einfach in die Wanne gestellt. Sie setzen sich auf Höhe des Wannenrandes auf den Sitz und werden per Knopfdruck sanft ins Wasser hinab- und später wieder hinaufgefahren. Das Beste daran: Die Installation erfordert keine Handwerker und der Lifter kann jederzeit wieder herausgenommen werden.
4. Antirutschmatten und Trittstufen
Oft sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken:
Antirutschmatten: Sie gehören in jede Dusche und Badewanne. Achten Sie auf Modelle mit starken Saugnäpfen an der Unterseite.
Badezimmer-Trittstufen: Sie erleichtern den Einstieg in hohe Duschtassen oder Wannen. Auch hier sind rutschfeste Oberflächen und Füße ein absolutes Muss.
5. Toilettensitzerhöhungen
Das Hinsetzen und Aufstehen von einer normal hohen Toilette kann die Gelenke stark belasten. Eine Toilettensitzerhöhung wird einfach auf das bestehende Becken montiert. Sie erhöht die Sitzfläche um einige Zentimeter (meist 5, 10 oder 15 cm) und macht den Toilettengang wieder deutlich komfortabler. Viele Modelle verfügen zusätzlich über integrierte Armlehnen als Aufstehhilfe.
Wer trägt die Kosten?
Viele der genannten Produkte, wie Badewannenlifter, Toilettensitzerhöhungen oder Duschklappsitze, sind anerkannte Hilfsmittel. Das bedeutet: Wenn Ihr Arzt Ihnen ein Rezept dafür ausstellt, übernimmt Ihre Krankenkasse in der Regel einen Teil der Kosten.
Für größere Anpassungen, wie den Umbau zu einer bodengleichen Dusche, können Sie – sofern ein Pflegegrad vorliegt – den Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen der Pflegekasse in Höhe von bis zu 4.000 Euro nutzen (lesen Sie hierzu auch unseren ausführlichen Blogbeitrag).
Machen Sie Ihr Bad sturzsicher! Finden Sie bei uns im genau die Bad- und Toilettenhilfen, die Ihren Alltag erleichtern und Ihnen ein sicheres Gefühl zurückgeben.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

